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Omega-3 in der Schwangerschaft

Die Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit – alles verändert sich: der Kopf stellt sich auf die anstehende Herausforderung und Verantwortung ein, der Körper gewinnt nicht nur an Umfang, sondern muss sich auch komplett umstellen. Schließlich muss nicht mehr nur ein Organismus versorgt werden, sondern auch ein zweiter. Erschwerend kommt für den Körper hinzu, dass der zweite Organismus sich in der Entwicklung befindet: Zellen verdoppeln sich, Systeme innerhalb des Körpers bauen sich auf. Dabei werden Nährstoffe benötigt, die den Zellaufbau ermöglichen bzw. begünstigen. Dazu gehören unter anderem auch Omega-3-Fettsäuren. Sie gehören zu den sogenannten essentiellen Fettsäuren. In der Entwicklung eines Kindes spielen sie eine große Rolle:
Eicosapetaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) sind am Aufbau verschiedener struktureller Gewebe und Organe beteiligt. Dazu zählen unter anderem das Gehirn und die Augen.

Eine Studie aus dem Jahr 2016 zeigte, dass die maternale Einnahme der Omega-3-Fettsäuren dazu führte, dass die Neuroentwicklung signifikant verbessert wurde – ebenso wie bei der kindlichen Einnahme. Ebenfalls positiv wirkten EPA und DHA sich aus auf die geistige Entwicklung und die motorischen Fähigkeiten. [1]
Ein weiterer positiver Effekt der Omega-3-Fettsäuren könnte ein höheres Geburtsgewicht und eine um durchschnittlich zwei Tage längere Schwangerschaftsdauer sein. Damit würde das Risiko von Frühgeburten gesenkt und durch das gestiegene Gewicht die Überlebenschance des Neugeborenen gesteigert. [2]  

Dies korreliert auch mit einer dänischen Untersuchung, bei der ein Mangel an DHA und EPA als Risikofaktor für Frühgeburten eruiert werden konnte. Um das herauszufinden wurden Frauen während ihrer Schwangerschaft beobachtet. Ihnen wurden in allen Trimestern Blutproben entnommen und diese wurden miteinander verglichen. Die Gruppen mit den niedrigsten EPA- und DHA-Werten hatten ein 10-fach höheres Risiko einer Frühgeburt. Lag der Mangel bzw. das niedrige Leveln im ersten und zweiten Trimester vor, war das Risiko sogar 48 Mal so hoch. [3]

Um den Omega-3-Fettsäure-Haushalt zu regulieren, eignen sich Nahrungsergänzungsmittel wie Algenöl in Kapseln oder Algenöl Tropfen, in dem sowohl EPA als auch DHA enthalten sind. Die Supplementation zeigte sich als erfolgreiche Alternative zur reinen Aufnahme über die Nahrung.

[1] Shulkin, M.L., Pimpin, L., Bellinger, D., Kranz, S., Duggan, C., Fawzi, W., Mozaffarian, D. Effects of omega-3 supplementation during pregnancy and youth on neurodevelopment and cognition in childhood: a systematic review and meta-analysis. The FASEB Journal, 30.1.
[2] https://academic.oup.com/jn/article-abstract/149/4/628/5167900?redirectedFrom=fulltext
[3] https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S2352396418302524

Astrid ist Diplom-Oecotrophologin mit dem Schwerpunkt Ernährung und Co-Gründerin der Marke Purabyo. Die Themen Nahrungsergänzung, Ernährung, Gesundheit und Bewegung begleiten sie bereits seit vielen Jahren. Astrid lebt mit Ihrem Mann und Ihren drei Kindern im Münsterland. Andere Orte entdecken, neue Rezepte ausprobieren, Trampolin springen und Radtouren (ist ja klar als echter Münsterländer 😉) gehören zu Ihren liebsten Hobbies.

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