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8 Gründe für Algenöl in der Schwangerschaft und Stillzeit

Warum Schwangere und Stillende Omega-3 benötigen

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Omega-3-Fettsäuren sind während der Schwangerschaft und Stillzeit ebenso unerlässlich wie genügend Vitamine und Mineralstoffe. Denn nur mit einer richtigen und gesunden Ernährung kann sich das Kind optimal entwickeln. Aber wozu brauchen werdende Mütter das Omega-3?

Fettsäuren lassen sich unterteilen in gesättigte, einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren – letztere werden auch essenzielle Fettsäuren genannt, da sie lebensnotwendig sind und der Körper sie nicht selbst herstellen kann. Zu den wichtigsten Omega-3-Fettsäuren gehören die Docosahexaensäure (DHA) und die Eicosapentaensäure (EPA).

Besonders für Schwangere und Stillende ist es wichtig, immer mit ausreichend DHA und EPA versorgt zu sein. Normalerweise ist hier fetter Seefisch oder Fischöl das Mittel der Wahl, doch es gibt gute Gründe aus denen Schwangere und Stillende stattdessen auf Omega-3-reiche Alternativen aus Algenöl zurückgreifen sollten:

1) Versorgung des Kindes 

Nur wenn die Schwangere gut mit DHA und EPA versorgt ist, ist es das Kind auch. Über die Nabelschnur gibt die Mutter ca. 50-60 mg DHA an das Kind weiter. Das ist nur möglich, wenn auch die Mutter ausreichend und regelmäßig mit DHA und EPA versorgt ist, ansonsten leert sich ihr Omega-3-Speicher und sie kann auch nichts mehr an ihr Kind weitergeben. Daher wird Schwangeren die Zufuhr von mindestens 200 mg DHA pro Tag empfohlen.

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2) Entwicklung des Gehirns

Das Kind benötigt DHA aber dringend: Denn ohne DHA gibt es kein menschliches Bewusstsein. Das Gehirn besteht zu einem wesentlichen Teil der Omega-3-Fettsäure DHA. Es ist wichtiger Baustein für die gesunde Entwicklung des kindlichen Gehirns. Im Mutterleib wächst das Baby unglaublich schnell – und braucht daher auch eine Menge DHA für die Bildung des Gehirns.

Eine Studie aus dem Jahr 2016 zeigte, dass die maternale Einnahme der Omega-3-Fettsäuren dazu führte, dass die Neuroentwicklung signifikant verbessert wurde. Ebenfalls positiv wirkten EPA und DHA sich auf die geistige Entwicklung und die motorischen Fähigkeiten aus. [1]

3) Entwicklung der Netzhaut

Aber nicht nur für das Gehirn, auch für die Entwicklung der Augen und der Sehkraft ist Omega-3 von entscheidender Bedeutung. Denn auch die Netzhaut besteht zum Großteil aus DHA und ist damit unverzichtbar für eine normale Entwicklung der Augen.

4) Vermeidung von Risiken

Studien deuten außerdem darauf hin, dass eine gute Versorgung der Mutter mit Omega-3-Fettsäuren für ein höheres Geburtsgewicht und eine um Durchschnitt zwei Tage längere Schwangerschaft sorgt. Dadurch kann das Risiko einer Frühgeburt gesenkt werden, zugleich steigert das höhere Geburtsgewicht die Überlebenschancen des Neugeborenen. [2]

So untersuchte eine dänische Studie mithilfe von Blutwerten die DHA- und EPA-Werte von Schwangeren in allen Trimestern. Die Gruppen mit den niedrigsten EPA- und DHA-Werten hatten ein 10-fach höheres Risiko einer Frühgeburt. Fehlendes DHA und EPA in den ersten beiden Trimestern sorgte sogar für ein 48-mal höheres Risiko. [3]

5) Alternative zu Fisch

Um diesen Omega-3-Bedarf zu decken, wird Schwangeren oft empfohlen, zweimal in der Woche Fisch zu essen, am besten fetten Seefisch wie Lachs, Makrele, Thunfisch oder Hering. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung essen die Deutschen jedoch deutlich weniger Fisch als die ein bis zwei empfohlenen Portionen pro Woche. Dabei essen Frauen pro Woche sogar durchschnittlich noch weniger Fisch als Männer. 16% essen überhaupt keinen Fisch.

Mehr Fisch zu essen, kann hier jedoch nicht die Lösung sein. Die Meere sind bereits überfischt und auch Zuchtfarmen – zum Beispiel Lachsfarmen in Norwegen – sind nicht besonders nachhaltig. Auch der WWF warnt vor den Nachteilen der Massentierhaltung [4].

Wenn Fisch also als gute und umweltfreundliche Omega-3-Quelle entfällt, kann die werdende Mutter auf andere Quellen zugreifen: Algenöl ist die umwelt-, tier- und ozeanfreundliche Alternative.

6) Auch für Veganerinnen

Damit eignet sich Algenöl auch für Veganerinnen. In Deutschland leben rund 1,3 Millionen Veganer, davon sind 81% Frauen und 60% sind zwischen 20-39 Jahre alt [5] – eine große Gruppe von Frauen also, die um ihren Omega-3-Bedarf zu decken, nicht auf Fisch oder Supplementierungen aus Fischöl zurückgreifen können.

Auch für sie ist es aber wichtig, ihr Ungeborenes mit genügend DHA und EPA zu versorgen. Algenöl bietet hier die perfekte, zu 100% vegane Alternative.

7) Keine Schadstoffe

Doch selbst wer nicht Vegetarierin ist und bereit wäre, regelmäßig Fisch in ihren Speiseplan einzubauen, sollte beachten, dass Fische aus dem Meer oft Schadstoffe enthalten. Quecksilber, PCB, Dioxine und synthetische Östrogene können sich im Fettgewebe dieser Fische ansammeln und dadurch auch direkt in den menschlichen Körper gelangen.

Abgeraten wird deshalb von den fettreichen Raubfischen wie Makrele oder Barsch – diese sind doch auch die Fische mit dem höchsten Omega-3-Gehalt. Greift man stattdessen auf fettarme Fische wie Forellen, Sardinen, weißen Heilbutt oder Thunfisch aus der Konserve zurück, wie es das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt, sind zwar weniger Schadstoffe enthalten, aber auch weniger Omega-3.

Gerade Schwangere sind davon oft verunsichert, schließlich wollen sie ihren Körper in der Schwangerschaft nicht zusätzlich mit Schadstoffen belasten. Die Mikroalgen, die im Algenöl enthalten sind, werden dagegen an Land gezüchtet und enthalten somit keine Schadstoffe aus dem Meer, dafür aber jede Menge DHA und EPA.

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8) Angenehm neutraler Geschmack

Bei Kapseln aus Fischöl werden diese Schadstoffe aus dem Meer zwar auch entfernt, jedoch steigt einem schon beim Öffnen der Packung meist ein unangenehm fischiger Geruch entgegen. Zu den unerwünschten Wirkungen bei der Einnahme von Fischölkapseln gehören Aufstoßen, Fischgeschmack, manchmal sogar Übelkeit und Erbrechen. Denn Schwangere haben häufig einen empfindlichen Magen und eine noch empfindlichere Nase – da sind stark nach Fisch riechende und schmeckende Kapseln nicht gerade förderlich.

Fazit

Schwangere und Stillende brauchen ausreichend DHA und EPA, um die optimale Entwicklung ihres Kindes zu unterstützen. Algenöl kann hier eine sinnvolle Ergänzung sein, denn es liefert der werdenden Mutter und ihrem Kind ausreichend DHA und EPA für die Entwicklung von Gehirn und Augen, ist dabei aber gleichzeitig frei von tierischen Inhaltsstoffen, Schadstoffen oder unangenehmen Geschmack.

[1] Shulkin, M.L., Pimpin, L., Bellinger, D., Kranz, S., Duggan, C., Fawzi, W., Mozaffarian, D. Effects of omega-3 supplementation during pregnancy and youth on neurodevelopment and cognition in childhood: a systematic review and meta-analysis. The FASEB Journal, 30.1.
[2] https://academic.oup.com/jn/article-abstract/149/4/628/5167900?redirectedFrom=fulltext
[3] https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S2352396418302524
[4] https://blog.wwf.de/lachs-umwelt/
[5] Skopos (2016): 1,3 Millionen Deutsche leben vegan. Online unter: https://www.skopos-group.de/news/13-millionen-deutsche-leben-vegan.html [12.11.2020]

Astrid ist Diplom-Oecotrophologin mit dem Schwerpunkt Ernährung und Co-Gründerin der Marke Purabyo. Die Themen Nahrungsergänzung, Ernährung, Gesundheit und Bewegung begleiten sie bereits seit vielen Jahren. Astrid lebt mit Ihrem Mann und Ihren drei Kindern im Münsterland. Andere Orte entdecken, neue Rezepte ausprobieren, Trampolin springen und Radtouren (ist ja klar als echter Münsterländer 😉) gehören zu Ihren liebsten Hobbies.