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Wann Eisen einnehmen? So geht es richtig! 

Tipps & Tricks zur Eisen-Einnahme

Was ist ein gut verträgliches Eisenpräparat?

Letzte Aktualisierung: 19.05.2022

Eine Unterversorgung mit Eisen ist vor allem bei Frauen sowie vegetarisch und vegan lebenden Menschen weit verbreitet. Viele nehmen deshalb ein Eisenpräparat ein. Doch worauf sollte man dabei achten? Wir erklären, wie du es richtig machst:

Wie viel Eisen pro Tag? 

Wie viel Eisen du täglich einnehmen solltest, hängt natürlich von deiner individuellen Situation ab. Wenn du dir unsicher bist, ziehe deinen Arzt/deine Ärztin zurate. Im Normalfall empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) für erwachsene Männer 10 mg und für Frauen 15 mg Eisen am Tag. [1] 

Wann nimmt man Eisen am besten ein? 

Du hast vom Arzt ein Eisenpräparat verschrieben bekommen oder möchtest einfach einer Unterversorgung mit Eisen vorbeugen (zum Beispiel bei Schwangerschaft, starken Regelblutungen oder veganer Ernährung). Dann fragst du dich bestimmt: Wann soll ich das Eisen einnehmen?

 Am besten nimmt man Eisen morgens auf nüchternen Magen ein, etwa eine Stunde vor dem Frühstück. So kann der Körper das Eisen ideal verwerten. Nimmst du das Eisen nicht morgens ein, achte darauf, dass 1 bis 2 Stunden zwischen der Einnahme und der letzten bzw. nächsten Mahlzeit liegen.

 Denn Nahrungsmittel können die Aufnahme und die Verwertung des Eisens behindern. 

Welche Lebensmittel hemmen die Eisenaufnahme? 

Viele Menschen nehmen Arzneimittel oder Nahrungsergänzungen zum Frühstück oder anderen Mahlzeiten ein. Je nach Wirkstoff mag das sinnvoll sein, doch bei Eisen kann dies dazu führen, dass der Körper kaum etwas von dem wertvollen Spurenelement verwerten kann. Denn bestimmte Lebensmittel beeinträchtigen die Verwertbarkeit des Eisens im Magen, indem sie gemeinsam unlösliche Komplexe bilden. Diese kann der Körper nicht verwerten. Das Eisen wird somit wieder ausgeschieden und ist nutzlos.

Zu diesen Lebensmitteln zählen: 

  • Kaffee
  • Schwarztee
  • Milch und Milchprodukte
  • Cola
  • Kakako
  • Rotwein
  • Weißmehlprodukte

Wenn du Eisen doch zu einer Mahlzeit einnimmst, verzichte am besten auf diese Lebensmittel. Das gilt auch etwa eine Stunde vor und nach der Eisen-Einnahme.

 Unser Tipp: Greife stattdessen zu einem Glas Orangensaft. Dieses enthält nämlich Vitamin C. Im Gegensatz zu den oben genannten Lebensmitteln fördert Vitamin C die Aufnahme des Eisens.

 Doch nicht nur Lebensmittel, auch Arzneimittel können die Verwertbarkeit des Eisens herabsetzen.

Wechselwirkungen von Eisen

Wenn du zusätzlich zu dem Eisenpräparat noch Medikamente einnimmst, solltest du bei deinem Arzt/deiner Ärztin oder bei der Apotheke nach Wechselwirkungen fragen. Denn diese können Wechselwirkungen mit dem Eisen einnehmen und dessen Wirksamkeit herabsetzen. Auch die Medikamente selbst können durch das Eisen unter Umständen schlechter wirken.

 Das gilt besonders für … 

  • Medikamente zum Magenschutz (Antazida) 
  • Bestimmte Antibiotika (Tetrazyklinen) 
  • Mineralstoffpräparate mit Calcium oder Magnesium 
  • Schilddrüsenhormone (z.B. L-Thyroxin) 

Gerade Letzteres nehmen viele morgens nüchtern ein, also in demselben Zeitraum, der auch für Eisen empfohlen wird. Du solltest jedoch vermeiden, beides zusammen einzunehmen, um keine Wechselwirkungen zu riskieren. In diesem Fall nimmst du das Eisen am besten erst mittags oder abends ein. 

Leichter einzunehmen: Natürliches Eisen 

Natürliches Eisen aus pflanzlichen Extrakten, wie zum Beispiel dem Curryblatt, sind für den Körper wesentlich besser verträglich als herkömmliche, hochdosierte Eisenpräparate, die der Arzt oft verschreibt. Zudem kann durch natürliches Vitamin C die Bioverfügbarkeit noch zusätzlich verbessert werden.

 Mit ausreichend Wasser (oder Orangensaft) kannst du sie ohne Bedenken zu einer beliebigen Mahlzeit einnehmen. Dennoch solltest du darauf achten, auch natürliches Eisen nicht gleichzeitig mit Milchprodukten, Kaffee oder schwarzem Tee zu verzehren, um die Eisenaufnahme nicht zu beeinträchtigen. 

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Noch immer müssen sich Vegetarier und Veganer viele Vorurteile anhören. Einer davon: Vegetarier und Veganer haben IMMER Eisenmangel. Woher kommt dieser Mythos und worauf sollte man achten, wenn man seinen Eisenbedarf auf pflanzliche und vegane Weise decken will?

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