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Warum ist Algenöl die bessere Alternative als Fischöl?

Die Produktion von Fischöl trägt zur Überfischung der Weltmeere bei und gefährdet die Artenvielfalt unter Wasser. Mit zerstörerischen Fangtechniken werden nicht nur Fischbestände zu stark ausgebeutet, sondern auch viele Meeressäuger und andere Tiere getötet, so dass ganze Ökosysteme in Gefahr geraten. Die Gewinnung von Algenöl ist hingegen nachhaltig und kann, salopp ausgedrückt, zu den „erneuerbaren Energien“ gerechnet werden.

Für Fischöl und Fischfutter werden vor allem Sardellen, Heringe und andere "kleine" Fische aus der sogenannten pelagischen Zone gefischt. Sie stellen ein extrem wichtiges Glied in der marinen Nahrungskette dar. Ihr Bestand ist für das ökologische Gleichgewicht viel zu wichtig, als dass sie nur zur Verarbeitung von Millionen Tonnen an Fischfutter und Fischölkapseln im Übermaß gefischt werden sollten. An Land erzeugtes Algenöl ist daher eine nachhaltige Alternative zu der Überfischung speziell in der pelagischen Zone .

Algenöl ist auch deshalb von Vorteil, weil es frei von Verunreinigungen ist. In Fischen sammeln sich Giftstoffe wie PCB, Dioxine, Quecksilber und andere Schwermetalle an. Eine Studie [1] zeigte, dass unraffiniertes Fischöl als Futter zur Verwendung in Zuchtfarmen zu einem Anstieg an marinen Schadstoffen in dem Fischfilets der Zuchtfische führte.

Auf der anderen Seite sollen die Zuchtlachse zu "Vegetarien" umerzogen werden, weil Fischöl und Fischmehl den Züchtern zu teuer geworden ist. Sie werden vermehrt mit Soja gefüttert, durch Miesmuschelaroma den Tieren schmackhaft gemacht. Jedoch sinkt entsprechend der Gehalt an Omega-3 im Lachs, weswegen Zuchtlachse als Omega-3-Quelle ausfallen. Noch dazu sind sie überzüchtet - es entkommen Millionen Zuchtlachse im Jahr und paaren sich mit Wildlachsen. Dadurch aber verändert sich deren Genpool und sie verlieren an Überlebensfähigkeit.  

Ein erst vor kurzer Zeit in unser Bewusstsein getretenes Problem ist die rasant ansteigende Verschmutzung der Ozeane und Meere mit Plastikmüll. Mit der Zeit wird dieser durch die Wasserbewegungen in kleinste Teilchen aufgerieben, von Fischen bei der Nahrungsaufnahme mit verschluckt und kann dann ebenfalls ins Fischöl gelangen. Da Algenöl und seine Produkte nicht aus dem Meer stammen, sind diese Nahrungsergänzungsmittel frei von Mikroplastikrückständen.

Des weiteren unterstützt Algenöl eine vegetarische bzw. vegane Ernährung. Algenöl ist zudem die erste Wahl für Menschen, die unter einer Allergie gegen Fischeiweiß leiden.

Bei Fischöl kann es zu dem unangenehmen "fischigen" Aufstoßen kommen, bei Algenöl nicht.

Astrid ist Diplom-Oecotrophologin mit dem Schwerpunkt Ernährung und Co-Gründerin der Marke Purabyo. Die Themen Nahrungsergänzung, Ernährung, Gesundheit und Bewegung begleiten sie bereits seit vielen Jahren. Astrid lebt mit Ihrem Mann und Ihren drei Kindern im Münsterland. Andere Orte entdecken, neue Rezepte ausprobieren, Trampolin springen und Radtouren (ist ja klar als echter Münsterländer 😉) gehören zu Ihren liebsten Hobbies.

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